Frühes Christentum: Tod einer Philosophin

Als Philosophin der Neuplatonischen Schule, Mathematikerin und Astronomin ist sie eine geachtete Persönlichkeit, schreibt Kommentare zu Werken berühmter Männer und ihre Schüler, Heiden wie Christen, füllen den Hörsaal in dem sie Vorträge darüber hält wie Mathematik und Astronomie zur Erkenntnis des höchsten Prinzips genutzt werden könnten. Die Koexistenz in Hypatias Lehrsaal ist auch deswegen möglich, weil sie auf wissenschaftliche Reflexion mithilfe Mathematik und Astrologie pocht. Frühes Christentum: Tod einer Philosophin weiterlesen

Altes Anatolien: Die vergessene Welt der Hethiter:

Woher die Hethiter einst kamen ist ebenso rätselhaft wie ihr plötzliches Verschwinden. Entweder vom Westen her über den Bosporus oder aus dem Osten über den Kaukasus, wandern die Hethiter nach Anatolien ein, wo sie sich mit den ansässigen Hattiern vermischen. Die Hethiter nehmen die hiesigen Mythen in ihre Kultur auf und bringen eine neue Sprache in den vorderen Orient: Das Indogermanische. Altes Anatolien: Die vergessene Welt der Hethiter: weiterlesen

Aufstieg der Franken. Teil 1: Der Schrecken am Rhein

Jenseits des Rheins wartet ein neues Leben auf die rastlosen Stämme die sich in den Wäldern des freien Germaniens zu Beginn des dritten Jahrhunderts zusammenschließen. Die Gelegenheit den Rhein, seit Jahrhunderten eine natürliche Grenze zwischen dem römischen Reich und dem Land der „Barbaren“, scheint günstig. Aufstieg der Franken. Teil 1: Der Schrecken am Rhein weiterlesen

Tage des Staunens: Howard Carter und der Schatz des vergessenen Pharaos

„Ich werde sein Genick packen wie das einer Gans … ich werde seine Hinterbliebenen austilgen, ich werde dafür sorgen daß ihre Gehöfte veröden“ soll es in Grabinschriften eines Pharaos heißen, falls es jemand wagt seine Totenruhe zu stören.
Auch davon lässt sich der britische Archäologe Howard Carter nicht aufhalten und widmet sein Leben der Suche nach einem unberührten Königsgrab. Am Ende steht ein Jahrhundertfund und die vermeintliche Erfüllung des uralten Fluchs. Tage des Staunens: Howard Carter und der Schatz des vergessenen Pharaos weiterlesen

Zenobia von Palmyra – als eine Frau ein Imperium herausforderte

Im dritten Jahrhundert ist die Liste der Feinde Roms lang. Nicht nur Perser und Germanen setzen dem taumelnden Giganten zu. Auch im Inneren bröckelt das Imperium. Sonderreiche entstehen, die sich von Rom lossagen und die Regentschaft der unzähligen Kaiser in kurzer Zeit ist geprägt von Inkompetenz, Überforderung und Gewalt.
Die Königin von Palmyra hingegen gilt im Nachhinein als eine der wenigen fähigen Herrscher dieser Zeit – sehr zum Ärgernis der überforderten Römer. Zenobia erschafft ein großes aber kurzlebiges Sonderreich im Orient und 271 nach Christus ernennt sie ihren Sohn gar zum Kaiser. Zenobia von Palmyra – als eine Frau ein Imperium herausforderte weiterlesen

Diagnose: „Cäsarenwahn“ : Als in Rom der Wahnsinn regierte

„… weder Körper noch Geist seien in Ordnung gewesen“ weiß der römische Schriftsteller Sueton über einen der berüchtigtsten Antagonisten der römischen Antike zu berichten. Vier Jahre lang regiert Kaiser Caligula über das mächtigste Reich der Welt und wird danach nicht nur als paranoider Despot, sondern auch als medizinischer Fall in die Geschichte eingehen. Diagnose: „Cäsarenwahn“ : Als in Rom der Wahnsinn regierte weiterlesen

Wein, Tanz und Verschwörungen

Im zweiten Jahrhundert vor Christus ist Italien voll von verschiedenen Kulten mit eigenen Riten, doch die Anhänger des Bacchus sorgen mit ihren dekadenten Riten nicht nur für Kopfschütteln, der Senat sieht nicht nur römische Werte, sondern bald auch die Sicherheit der aufstrebenden Stadt in Gefahr. Den nicht nur sexuelle Ausschweifungen, sondern auch Verschwörungen seien Teil der sogenannten Bacchanalien. Die beiden amtierenden Konsuln Spurius Postumius Albinus … Wein, Tanz und Verschwörungen weiterlesen