Frühes Christentum: Tod einer Philosophin

Als Philosophin der Neuplatonischen Schule, Mathematikerin und Astronomin ist sie eine geachtete Persönlichkeit, schreibt Kommentare zu Werken berühmter Männer und ihre Schüler, Heiden wie Christen, füllen den Hörsaal in dem sie Vorträge darüber hält wie Mathematik und Astronomie zur Erkenntnis des höchsten Prinzips genutzt werden könnten. Die Koexistenz in Hypatias Lehrsaal ist auch deswegen möglich, weil sie auf wissenschaftliche Reflexion mithilfe Mathematik und Astrologie pocht. Frühes Christentum: Tod einer Philosophin weiterlesen

Altes Anatolien: Die vergessene Welt der Hethiter:

Woher die Hethiter einst kamen ist ebenso rätselhaft wie ihr plötzliches Verschwinden. Entweder vom Westen her über den Bosporus oder aus dem Osten über den Kaukasus, wandern die Hethiter nach Anatolien ein, wo sie sich mit den ansässigen Hattiern vermischen. Die Hethiter nehmen die hiesigen Mythen in ihre Kultur auf und bringen eine neue Sprache in den vorderen Orient: Das Indogermanische. Altes Anatolien: Die vergessene Welt der Hethiter: weiterlesen

Sechs Monate Terror: Die Menschenfresser von Tsavo

Die Zukunft kommt unaufhaltsam in die Wildnis Afrikas. Wer unter den europäischen Mächten den „Wettlauf um Afrika“ gewinnen will muss die Wildnis des Kontinents zähmen. Auf Menschen und Umwelt wird dabei nicht Rücksicht genommen. Willkürliche Grenzen werden gezogen, die einen Spalt durch uralte Welten reißen, Tiere an den Rand des Aussterbens bringen, die den „Fortschritt“ bis dahin in Urwäldern und Savannen überlebt hatten. Sechs Monate Terror: Die Menschenfresser von Tsavo weiterlesen

Aufstieg der Franken. Teil 1: Der Schrecken am Rhein

Jenseits des Rheins wartet ein neues Leben auf die rastlosen Stämme die sich in den Wäldern des freien Germaniens zu Beginn des dritten Jahrhunderts zusammenschließen. Die Gelegenheit den Rhein, seit Jahrhunderten eine natürliche Grenze zwischen dem römischen Reich und dem Land der „Barbaren“, scheint günstig. Aufstieg der Franken. Teil 1: Der Schrecken am Rhein weiterlesen

Michael Gaismair: Der Mann der das Mittelalter abschaffen wollte

Ende 1525 liegt der große Bauernaufstand im Heiligen Römischen Reich in seinen letzten Zügen. Mit der Kapitulation der Rebellenstadt Waldshut am 5. Dezember 1525 endet der Widerstand gegen die jahrhundertealte Willkür. Der Schweizer Kanton Appenzell wird Treffpunkt konspirativer Exilanten. Einer von ihnen ist der Südtiroler Michael Gaismair der zuvor nur knapp dem Zorn des Adels entkommen konnte. Michael Gaismair: Der Mann der das Mittelalter abschaffen wollte weiterlesen

Kampf um Frankreich: Pfeilhagel über Azincourt

Wem gehört der Thron von Frankreich? Eine Frage die zum längsten Konflikt Europas führt und die sich 1413 auch der frisch gekrönte König von England, Heinrich V., stellt.
Nie war die Gelegenheit verlockender nach dem französischen Thron zu greifen. Frankreich ist innerlich zersplittert zwischen Aramagnacs und Burgundern – und auf von dem von Heinrich begehrten Thron sitzt der verwirrte und geisteskranke König Karl VI.
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Nicht gesucht und doch gefunden: Brasilien und der Preis des Zufalls.

Pedro Alvares Cabral kann zwar nicht mit den besten nautischen Fähigkeiten aufwarten, doch am Hof des portugiesischen Königs Manuel I. genießt er ein hohes Ansehen und kommt so an einen begehrten Posten: Oberbefehlshaber der zweiten Indienfahrt über die modernste Flotte ihrer Zeit. Der Auftrag: Handelsbeziehungen aufbauen.
Damit steigt Cabral in große Fußtapfen. Bartholomäus Dias hatte 1488 das Horn von Afrika umrundet und Vasco Da Gama ging noch weiter, durchquerte den unbekannten indischen Ozean und fand sich in Calicut, Indien wieder. Nicht Gold und Edelsteine hatten diese Wagehälse gesucht, sondern Gewürze – im Europa der frühen Neuzeit heiß begehrte Mangelware.
Cabral könnte unermesslich reich werden in seiner neuen Funktion. Im Frühjahr 1500 sticht die Armada, bestehend aus 13 modernen Karavellen und bemannt mit eineinhalb Tausend Mann auf in Richtung Reichtum und sollte eine unerwartete Entdeckung machen.
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Tage des Staunens: Howard Carter und der Schatz des vergessenen Pharaos

„Ich werde sein Genick packen wie das einer Gans … ich werde seine Hinterbliebenen austilgen, ich werde dafür sorgen daß ihre Gehöfte veröden“ soll es in Grabinschriften eines Pharaos heißen, falls es jemand wagt seine Totenruhe zu stören.
Auch davon lässt sich der britische Archäologe Howard Carter nicht aufhalten und widmet sein Leben der Suche nach einem unberührten Königsgrab. Am Ende steht ein Jahrhundertfund und die vermeintliche Erfüllung des uralten Fluchs. Tage des Staunens: Howard Carter und der Schatz des vergessenen Pharaos weiterlesen

Blutiger Frühling: Die Schlacht von Leipheim

Der Geduldsfaden reist den Bauern als das ewige Hinhalten der Obrigkeit kein Ende nimmt. Sie beginnen sich zu organisieren – und zwar bewaffnet.

Sogenannte „Haufen“ formieren sich in jenen Krisenherden im heiligen Römischen Reich 1525. Der Baltringer Haufen im Baltringer Ried, der Allgäuer Haufen bei Kempten, der Seehaufen aus Bauern des Bodenseegebietes. Nahe Ulm formiert sich im März der Leipheimer Haufen. Bald sind es Zehntausende. Blutiger Frühling: Die Schlacht von Leipheim weiterlesen

Zenobia von Palmyra – als eine Frau ein Imperium herausforderte

Im dritten Jahrhundert ist die Liste der Feinde Roms lang. Nicht nur Perser und Germanen setzen dem taumelnden Giganten zu. Auch im Inneren bröckelt das Imperium. Sonderreiche entstehen, die sich von Rom lossagen und die Regentschaft der unzähligen Kaiser in kurzer Zeit ist geprägt von Inkompetenz, Überforderung und Gewalt.
Die Königin von Palmyra hingegen gilt im Nachhinein als eine der wenigen fähigen Herrscher dieser Zeit – sehr zum Ärgernis der überforderten Römer. Zenobia erschafft ein großes aber kurzlebiges Sonderreich im Orient und 271 nach Christus ernennt sie ihren Sohn gar zum Kaiser. Zenobia von Palmyra – als eine Frau ein Imperium herausforderte weiterlesen